Märchen im Glaspalast! Jetzt neu! Ab 5. November Pfefferberg Theater

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Märchen im Glaspalast

Liebe Märchenfreunde,

Ab dem Winter 2016 gibt es auf dem Gelände des Pfefferbergs vor der Pfefferberg Theater eine eigens für die Märchen des Hexenberg Ensembles ersonnene Spielstätte: Der GLASPALAST:

Sind die Zeiten je vorbei, wo man aus Angst vorm Wolf im Kinderbett nicht einschlief? Wo man der bösen Hexe harrte, wenn man sich verlief? Heimlich vom Märchenprinz träumte, der einen wachküsst?
So themenreich der Grimmsche Märchenschatz ist, so weit gefächert spiegelt er sich im Programm: An die 20 Märchen erwarten Sie ab dem 5. November im GLASPALAST.

Und das Beste: Es gibt bereits Karten zu kaufen! Da ist der Winter gerettet!

Weihnachtsfeiern

Möchten Sie Ihre Weihnachtsfeier in ganz besonderem Ambiente - unter Glas - abhalten? Ein Besuch bei uns ist ein ganz besonderes Erlebnis, das Sie auch mit einem Abendessen im Pfefferbräu kombinieren können.

Ihre Karten können Sie ganz bequem über den Spielplan buchen, für Weihnachtsfeiern im Pfefferbräu schreiben Sie an veranstaltungen[at]schankhalle-pfefferberg.de oder rufen Sie uns unter 030 - 473 773 62 28 an.

 

Vor einem Jahr sind wir ausgezogen... und immer noch ist so viel zu tun! Mit Ihrer Spende helfen Sie uns weiter!

Wenn Sie uns unterstützen möchten, spenden Sie bitte an:

HexenBerg Theaterproduktions gGmbH
IBAN: DE18100205000001455900
BIC: BFSWDE33BER

Für eine Spendenquittung schreiben Sie an: gruppen[at]maerchenberg.de

Im Theatersaal

Während draußen im GLASPALAST die Märchenfiguren die Zuschauer verzaubern, erwarten Sie im Inneren des Pfefferberg Theaters unsere Klassiker-Inszenierungen:

HAMLET nach Shakespeare

Drei Spieler. Elf Rollen. 90 Minuten. Das ist unser Hamlet. Noch Fragen?

DER GEIZIGE nach Molière

Eine Gesellschaftssatire par excellence, mit viel Spielwut und Leidenschaft gespielt vom Hexenberg Ensemble.

Karten und Infos unter: www.hexenberg-theater.de

Spielplan & Karten

Karten unter 030 - 479 974 26, den Links hier im Spielplan oder an der Theaterkasse

Öffnungszeiten Theaterkasse:
MO Ruhetag 
DI bis SA 16-19:30 Uhr
SO 14-18 Uhr

Eintritt:
regulär: 12 Euro
Kind (4-13 Jahre): 6 Euro
10-Uhr-Vorstellung: 5 Euro


An Feiertagen (24./25./26.12 und 31.12.):
regulär: 14 Euro
Kind (4-13 Jahre): 7 Euro

Info-Telefon zu Kassenöffnungszeiten: 030 - 9120 6582 93
Gruppenanfragen an: info@hexenberg-theater.de
Gutscheine in beliebiger Höhe buchbar.
Zahlungsmöglichkeiten an der Theaterkasse: bar und EC-Karte.
Gekaufte Karten werden nicht zurückgenommen.


Essen und Getränke dürfen im Glaspalast verzehrt werden

November
Samstag
05.11.2016
19:00
Eröffnungsvorstellung GLASPALAST
Preis
Dienstag
08.11.2016
19:00
Der Fischer un sin Fru
Das tapfere Schneiderlein
Preis
Mittwoch
09.11.2016
19:00
Der gestiefelte Kater
Hase und Igel
Preis
Donnerstag
10.11.2016
19:00
Rapunzel
Hase und Igel
Preis
Freitag
11.11.2016
19:00
Frau Holle
Der gestiefelte Kater
Preis
20:30
Der Fischer un sin Fru
Rotkäppchen
Preis
Samstag
12.11.2016
16:30
Froschkönig
Rumpelstilzchen
Preis
19:00
Der Fischer un sin Fru
Rotkäppchen
Preis
20:30
Hänsel und Gretel
Die Bremer Stadtmusikanten
Preis
Sonntag
13.11.2016
15:00
Froschkönig
Dornröschen
Preis
16:30
Der Fischer un sin Fru
Hase und Igel
Preis
18:00
Der Fischer un sin Fru
Dornröschen
Preis
Dienstag
15.11.2016
19:00
Frau Holle
Dornröschen
Preis
Mittwoch
16.11.2016
19:00
Frau Holle
Die Bremer Stadtmusikanten
Preis
Donnerstag
17.11.2016
19:00
Frau Holle
Hase und Igel
Preis
Freitag
18.11.2016
19:00
Dornröschen
Rapunzel
Preis
20.30
Frau Holle
Die Bremer Stadtmusikanten
Preis
Samstag
19.11.2016
16:30
Frau Holle
Dornröschen
Preis
19:00
Dornröschen
Rapunzel
Preis
20:30
Frau Holle
Die Bremer Stadtmusikanten
Preis
Sonntag
20.11.2016
15:00
Froschkönig
Rumpelstilzchen
Preis
16:30
Frau Holle
Die Bremer Stadtmusikanten
Preis
18:00
Dornröschen
Rapunzel
Preis
Dienstag
22.11.2016
19:00
Frau Holle
Der gestiefelte Kater
Preis
Mittwoch
23.11.2016
19:00
Der gestiefelte Kater
Rotkäppchen
Preis
Donnerstag
24.11.2016
19:00
Hänsel und Gretel
Rapunzel
Preis
Freitag
25.11.2016
19:00
Dornröschen
Hase und Igel
Preis
20:30
Hänsel und Gretel
Die Bremer Stadtmusikanten
Preis
Samstag
26.11.2016
16:30
Frau Holle
Die Bremer Stadtmusikanten
Preis
19:00
Der Fischer un sin Fru
Rapunzel
Preis
20:30
Der gestiefelte Kater
Rotkäppchen
Preis
22.00
Schauermärchen (ab 18): Hänsel und Gretel
Machandelbaum
Preis
Sonntag
27.11.2016
15:00
Froschkönig
Hans im Glück
Preis
16:30
Rapunzel
Der gestiefelte Kater
Preis
18:00
Der Fischer un sin Fru
Die Bremer Stadtmusikanten
Preis
Dienstag
29.11.2016
19:00
Der gestiefelte Kater
Rotkäppchen
Preis
Mittwoch
30.11.2016
19:00
Schneewittchen
Die Bremer Stadtmusikanten
Preis
Dezember
Donnerstag
01.12.2016
19:30 Uhr
Wir spielen für Sie parallel im Theatersaal!
Durch Klicken gelangen Sie zur Theaterseite
Preis
Donnerstag
01.12.2016
19:00
Schneewittchen
Aschenbrödel
Preis
Freitag
02.12.2016
19:00
Schneewittchen
Rapunzel
Preis
20:30
Frau Holle
Rotkäppchen
Preis
22:00
Schauermärchen (ab 18): Hänsel und Gretel
Machandelbaum
Preis
Samstag
03.12.2016
15:00
Hans im Glück
Frau Holle
Preis
16:30
Rumpelstilzchen
Das tapfere Schneiderlein
Preis
19:00
Schneewittchen
Frau Holle
Preis
20:30
Aschenbrödel
Rotkäppchen
Preis
22:00
Schauermärchen (ab 18 Jahren): Hänsel und Gretel
Machandelbaum
Preis
Sonntag
04.12.2016
15:00
Froschkönig
Frau Holle
Preis
16:30
Der Fischer un sin Fru
Rapunzel
Preis
18:00
Schneewittchen
Die Bremer Stadtmusikanten
Preis
Dienstag
06.12.2016
19:00
Der Fischer un sin Fru
Aschenbrödel
Preis
20:30
Schneewittchen
Der gestiefelte Kater
Preis
Mittwoch
07.12.2016
10:00
Schneewittchen
Dornröschen
Preis
20:30
Der Fischer un sin Fru
Rotkäppchen
Preis
Donnerstag
08.12.2016
17:30
Dornröschen
Aschenbrödel
Preis
19:00
Dornröschen
Aschenbrödel
Preis
20:30
Schneewittchen
Der gestiefelte Kater
Preis
Freitag
09.12.2016
19:00
Schneewittchen
Aschenbrödel
Preis
20:30
Aschenbrödel
Rotkäppchen
Preis
22:00
Schauermärchen (ab 18): Hänsel und Gretel
Gevatter Tod
Preis
Samstag
10.12.2016
15:00
Froschkönig
Aschenbrödel
Preis
19:00
Schneewittchen
Aschenbrödel
Preis
20:30
Aschenbrödel
Rotkäppchen
Preis
22:00
Schauermärchen (ab 18): Hänsel und Gretel
Gevatter Tod
Preis
Sonntag
11.12.2016
15:00
Froschkönig
Hans im Glück
Preis
16:30
Dornröschen
Aschenbrödel
Preis
18:00
Schneewittchen
Die Bremer Stadtmusikanten
Preis
Mittwoch
14.12.2016
10:00
Hans im Glück
Das tapfere Schneiderlein
Preis
19:00
Dornröschen
Rapunzel
Preis
20:30
Hänsel und Gretel
Hase und Igel
Preis
Donnerstag
15.12.2016
19:00
Dornröschen
Hase und Igel
Preis
20:30
Hänsel und Gretel
Rotkäppchen
Preis
Freitag
16.12.2016
19:00
Aschenbrödel
Das tapfere Schneiderlein
Preis
20:30
Aschenbrödel
Rotkäppchen
Preis
22:00
Schauermärchen (ab 18): Hänsel und Gretel
Machandelbaum
Preis
Samstag
17.12.2016
15:00
Froschkönig
Der gestiefelte Kater
Preis
16:30
Der Fischer un sin Fru
Die Bremer Stadtmusikanten
Preis
19:00
Dornröschen
Rotkäppchen
Preis
20:30
Der Fischer un sin Fru
Hase und Igel
Preis
22:00
Schauermärchen (ab 18): Hänsel und Gretel
Machandelbaum
Preis
Sonntag
18.12.2016
15:00
Froschkönig
Das tapfere Schneiderlein
Preis
16:30
Hans im Glück
Hase und Igel
Preis
18:00
Das tapfere Schneiderlein
Dornröschen
Preis
Dienstag
20.12.2016
19:00
Der gestiefelte Kater
Das tapfere Schneiderlein
Preis
20:30
Aschenbrödel
Rotkäppchen
Preis
Mittwoch
21.12.2016
10:00
Hans im Glück
Der Fischer un sin Fru
Preis
19:00
Der Fischer un sin Fru
Das tapfere Schneiderlein
Preis
20:30
Schneewittchen
Der gestiefelte Kater
Preis
Donnerstag
22.12.2016
19:00
Aschenbrödel
Das tapfere Schneiderlein
Preis
20:30
Schneewittchen
Hase und Igel
Preis
Freitag
23.12.2016
19:00
Der Fischer un sin Fru
Rotkäppchen
Preis
20:30
Schneewittchen
Der gestiefelte Kater
Preis
Samstag
24.12.2016
19:00
Der Fischer un sin Fru
Der gestiefelte Kater
Preis
20:30
Hase und Igel
Der gestiefelte Kater
Preis
Sonntag
25.12.2016
15:00
Hans im Glück
Hase und Igel
Preis
16:30
Der Fischer un sin Fru
Der gestiefelte Kater
Preis
18:00
Hase und Igel
Der gestiefelte Kater
Preis
Montag
26.12.2016
19:00
Schneewittchen
Hase und Igel
Preis
Dienstag
27.12.2016
19:00
Rapunzel
Rotkäppchen
Preis
Mittwoch
28.12.2016
15:00
Schneewittchen
Rumpelstilzchen
Preis
16:30
Der Fischer un sin Fru
Das tapfere Schneiderlein
Preis
19:00
Der gestiefelte Kater
Rotkäppchen
Preis
Donnerstag
29.12.2016
15:00
Hans im Glück
Rapunzel
Preis
16:30
Aschenbrödel
Die Bremer Stadtmusikanten
Preis
19:00
Schneewittchen
Rapunzel
Preis
Freitag
30.12.2016
15:00
Schneewittchen
Der gestiefelte Kater
Preis
16:30
Aschenbrödel
Rapunzel
Preis
19:00
Aschenbrödel
Rotkäppchen
Preis
20.30
Schneewittchen
Rapunzel
Preis
Samstag
31.12.2016
21:30
Dinner 41
Im Theatersaal
Preis
23:00
Dinner 41
Im Theatersaal
Preis
Unsere Märchen

So themenreich der Grimmsche Märchenschatz auch ist, so weit gefächert spiegelt er sich im Programm: da gibt's Klamaukspektakel, stille und gruslige, erotische und schräge, romantische und finstere Märchen. Und schon wird die Bühne zum bunten Gabentisch, auf dem für jeden etwas dabei ist: höchst unterhaltsames Vergnügen für die ganze Familie – nachmittags für Kinder und abends für Erwachsene. Unser speziell entwickeltes Format von zwei halbstündigen Märchen pro Vorstellung führen ans Licht, wie eng der krude Charme dieser Märchen, ihre befremdliche Komik und der sperrige Schauder mit den ureigensten Ängsten und Hoffnungen eines jeden verbunden sind.

Hase und Igel

Der Klassiker schlechthin, unser Urgrimm. So lehrten uns die Gebrüder Jacob und Wilhelm, ihre Lügenmärchen spielend wahr zu machen: mittels zwei Akteuren, einem bierdeckelwinzigen Bühnchen und großer Liebe zum wortwörtlichen Detail. Der Originaltext sei so heilig als die Bibel und ernst genommen wie ein Shakespeareschinken. Was da steht, gelte als strenge Handlungsanweisung, auch und gerade wenn der Hase geschlagne dreiundsiebzig Runden mit dem Igel wettrennt. Wer spielt die Igelfrau? Und wie, bittschön, fällt man glaubhaft 73 Mal auf denselben billigen Trick rein? Nun, recht simpel: mit Hilfe des Publikums und mit größtem Vergnügen, ja, das geloben wir: Grimm frei auf dem Märchenberg!

mit Michael Schwager | Roger Jahnke
und Torsten Schnier | Vlad Chiriac

Die Bremer Stadtmusikanten

Das weltberühmte Vierergespann, welches die Initiative ergreift, um mehr aus dem eigenen Leben zu machen, denn “was Besseres als den Tod findest du überall!” Ein Märchen über eine unglaubliche Erfolgsgeschichte. Doch gibt es der Helden bekanntlich Vier, was bei zwei Akteuren pro Märchen zu unterhaltsamen Schwierigkeiten führen könnte – da muss das Publikum dann vielleicht auch schon mal mithelfen, auf dass dieses Märchen gelinge.

mit Carsta Zimmermann
und Vlad Chiriac

Dornröschen

Einmal wieder Kind sein. Ist es nicht das, was sich Jeder mal wünscht!? Einmal wieder loslassen, seinem inneren Spieltrieb nachgehen und auch einfach mal wieder ganz naiv Fragen stellen dürfen: Das ist etwas, wovon wenige Erwachsene Gebrauch machen dürfen. Dabei ist es doch die infantile Spielwut und Kreativität eines Kindes, von der wir Erwachsene am meisten lernen können, und die in jedem von uns tief verwurzelt sind. Kind sein ist keine Lebensphase, sondern ein Teil des Menschseins. Es schlummert auch in Euch und wartet nur darauf, aus seinem Dornröschen-Schlaf wachgeküsst zu werden. Auf dass das Spielen nie mehr ein Ende findet!

mit Ina Gercke
und Carsta Zimmermann

Aschenbrödel

“Bleibe immer fromm und immer gut. Und ich werde immer um Dich sein.”

Immer. Immer. Immer. Ein Glücksversprechen, dass einem Kind von seiner Mutter gegeben wurde und nicht eingelöst wird. Stattdessen entdeckt das Kind eine Welt, die seinem Urvertrauen und Grundgerechtigkeitssinn einfach nicht entspricht. Und doch lässt es sich nicht sein Rückgrat brechen und kämpft für sein Glücksversprechen. Für immer!

mit Claudia Graue, Anne Welenc
und Roger Jahnke, Torsten Schnier

Fischer un sin Fru

...Die lebten dermaleinst in einer alten Hütte und kamen nicht voran. Ja, wohin denn auch!?

„Mine fru, die Ilsebill will dat nicht so, als ick wohl will?“ – Sowas könnte uns ja nicht passieren. Diese (ur)uralte, verschroben krude Mär gieriger Unersättlichkeit? Hat nichts mit uns zu tun. Doch warum fühlen wir uns dann so berührt? Wie wäre es, wenn es doch geht: Immer weiter, immer höher, immer größer! Und doch immer unzufriedener. Wann ist es Zeit, mit träumen aufzuhören, wenn auf einmal jeder Traum zum Greifen nah ist? Aus dem „Es war einmal...“ wird Jetzt und Hier.  Sind wir nicht alle ein bisschen Ilsebill?

mit Torsten Schnier, Roger Jahnke
und Carsta Zimmermann

Ausstattung mit freundlicher Unterstützung von:
Saba Tsereteli und Claire Chaulet von Artistania e.V.

Rotkäppchen

Was ein adrettes Mädel, ganz wandelnde Unschuld, was kann da schon schief gehn...

Nun, wir wurden angehalten, dieses Märchen aus dem Kinderprogramm zu streichen: Aufgewühlte Eltern hatten ihren Schützlingen hernach zu vieles zu erklären. Liest man es vor, so ist es recht erbaulich. Was man sich dazu denkt, bleibt ja privat. Doch führt man es wortgetreu aus, wird es brisant. Denn dieser Wolf hat in der Tat nur Eins im Sinn: ... – Richtig, die Großmutter, was dachten Sie denn? Und wie verschlingt er sie im Bett? Richtig: Mit einem einzigen Haps, wir spielen Ihnen das gern mal vor. Keiner, nicht mal das Publikum, geht aus diesem Märchen so sündenfrei jungfräulich heraus, wie er hinein kam. Lassen Sie sich mit Rotkäppchen in Versuchung führen, kommen Sie mal vom Wege ab, und entdecken Sie den Wolf in sich!

mit Ina Gercke, Samia Chancrin
und Michael Schwager, Vlad Chiriac, Andreas Köhler

Es war Zweimal. Das Märchen von Hinz&Kunz

Neuer Spielort, neue Grimmis. Märchenhelden machen Träume wahr und sich darin unsterblich. Aber erinnert sich noch jemand an den zweiten Mann auf dem Mond? Wir wissen: Der Erstgeborene erbte die Mühle, der Zweite den Esel, der Dritte aber, der bekam den Stiefelkater... und am Ende das gesamte Königreich. Was aber wurde aus dem Kerl mit dem Esel? Was wurde aus den vielen Zweiten in all den Märchen? Genau: Sie wurden schlicht und einfach vergessen! Dabei sind ja gerade sie das Salz in der Märchensuppe. Der Nährboden für die späteren Helden. Denn gerade sie, die ewigen Zweiten haben ja die berühmten Dritten, die Glücksritter, die Sonntagskinder und Sieger der Geschichte erst an ihren Startplatz gebracht! Genug! Dies ist nicht weiter tragbar! Autor und Regisseur Jan Zimmermann eröffnet in dem neuen Märchen den vergessenen Zweiten eine große Bühne und richtet die Frage an`s Publikum: Sind wir nicht alle ein bisschen Zweiter? Wo bitte bleibt dann unser Happyend?! Ein Märchen für alle, die nicht berühmt, Millionär oder beides wurden.

Mit  Vlad Chiriac
und Michael Schwager

Frau Holle

Brave Mädchen kommen in den Himmel, böse Mädchen kommen überall hin.

Im stetigen Wettkampf um Anerkennung innerhalb der Gesellschaft wird Anarchie als produktives Schöpfungselement einfach vergessen. Immer höher, immer weiter, immer schneller und am Ende bekommt doch nur ein Sieger die Goldmedaille. Aber was ist mit all den Anderen, die neben dem Siegertreppchen stehen? Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich recht ungeniert, so heißt es. Und schon steht die Welt offen: Wer sich gut benimmt, bekommt Einsen; die anderen aber Sexappeal.

mit Friederike Maria Nölting

und Ina Gercke

Schneewittchen

Schneeweiß, blutrot und schwarz wie die Seele der Stiefkönigin... Falschheit, Missgunst, Eitelkeit und wunderschöne Morde, ein zartes Kind im Schnee mit sieben zweifelhaften Zwergen: Ein praller Klassiker, der uns aber auch nichts erspart. Phantastisch wie kaum je drängt in diesem Märchen chaotische Poesie, groteske Absurdität und schrullige Ungeheuerlichkeit mit ungezähmter Wildheit ins Zwielicht und möchte sich uns glaubhaft machen. Verschlafen Sie nicht den schönsten Alptraum, der je geträumt wurde!

mit Samia Chancrin

und Anne Welenc

Hans im Glück

“Ein kleines Glück wird einmal groß…” Ein Märchen, das genauso die Erfolgsgeschichte des ehemaligen Hexenkessels erzählen könnte:  Vom parasitären Punk-Theater im Hinterhof zur paradiesischen Parkbühne bis hin zu einem prachtvollen Prunktheater. Diese einmalige Geschichte dieses “Hans-Im-Glück-Theaters”, dessen Ensemble mit seinem naiven Optimismus und seiner Spielwut stets gewachsen ist und mit einer freudigen Gelassenheit jeglichen Niederschlag am Ende doch zu einem Erfolg umwandeln konnte, ist nicht anders zu erzählen, als das Märchen einfach zu (er-)leben.

mit Torsten Schnier, Vlad Chiriac

und Carsta Zimmermann 

Rapunzel

“Rapunzel, lass mir Dein Haar herunter...”, Worte einer Mär, die mindestens so altbekannt sind, wie seine Autoren, die sie schriftlich für die Nachwelt  festgehalten haben. 

Jeder kennt dieses Märchen: Eine Geschichte der Erfüllung sehnlichster Wünsche und der ersten großen und immerwährenden Liebe. Doch lassen wir dieses Märchen Wirklichkeit werden, beginnt es von uns Besitz zu ergreifen und plötzlich gehen die Figuren in uns über. Auf einmal ist es das Märchen, das den Zuschauer beobachtet und in Frage stellt. Alles steht Kopf und es eröffnen sich Abgründe, die nur noch in einer opulenten Barock-Oper Ausdruck finden.

mit Claudia Graue, Friederike Maria Nölting
und Vlad Chiriac, Andreas Köhler

Hänsel&Gretel

Der alltägliche Schockreport über Aussetzung und Missbrauch erregt unser Empörtsein, und angewidert blättern wir zu Börse oder Sport. Doch wenn sich Hänsel und Gretel klammheimlich zu uns in die Hütte stehlen, sind sie längst tot: Verdarbt, erfroren, aufgezehrt. In sich gekehrt und schüchtern beichten uns die kleinen Leichen, wie ihnen widerfuhr. Und irgendwie gelingt es den Gespensterchen, uns mitzuzerren in ihr namenloses Grauen: Wir werden selbst das Kind, stehen gottlos in der kalten Waldnacht rum, alleingelassen, verloren... Mama? Papa? Hört uns denn keiner? Kommt nirgends Hilfe her? Nein?  Nein, nur die böse Hexe hört unser Rufen und alles, alles kommt noch immer schlimmer: Kein schönes Märchen, das! Weil es kein Märchen ist.

mit Torsten Schnier, Vlad Chiriac
und Ina Gercke, Annika Meier 

Der gestiefelte Kater

„... der Dritte aber bekam nur einen Kater.“ Wo bitte geht’s denn hier zum Happyend? Keine Chance! Dies nämlich ist das Märchen über uns selbst: Mit fast keinen Mitteln größtmögliches Theater zu erspielen, demütig im Autorensinn und selbstlos im Dienst unseres Publikums, dies ist seit je unser Konzept. 

mit Carsta Zimmermann
und Torsten Schnier, Roger Jahnke

Das tapfere Schneiderlein

Was macht man mit einem Kerl, der heldenhaft den Drachen wachküsst und die Prinzessin erschlägt? Ein Mensch, der alles verdreht, Chaos stiftet und ohne es zu merken auch mal eben Regierungen stürzt?

Es gibt nur eine Lösung: Wir geben ihn zur Versteigerung frei! 

Das tapfere Aufschneiderlein: 

Männlich, Mitte 30, ca. 1,85 m groß, stubenrein und … pflegeleicht!

Ein Mann, der voller Überraschungen steckt und vor Energie nur so strotzt. Ein Mann, mit dem das Leben zu einem reinen Abenteuer wird! Gönnen Sie sich den Luxus der totalen Anarchie, und holen Sie sich ihn hier und jetzt im Märchenberg ab!

Drei, Zwei, Eins: Deins!

mit Vlad Chiriac
und Michael Schwager

Dinner For One

Same procedure as every year ... Sylvester? Ja! Miss Sophie will ihren 91. Geburtstag feiern und lädt mit ihrem Butler James alle dazu ein.  Wer kennt die beiden nicht? Jetzt  sind sie da, nicht in schwarz-weiss sondern ungewöhnlich lebhaft. Die Party kann beginnen...
Die Tafel ist gedeckt und die verschiedenen Gänge werden stilgerecht serviert. Zu nächtlicher Stunde wird nun eine Geburtstagsfeier der besonderen Art gefeiert. Hier begegnen sich gepflegte Tischmanieren und unbändige Theaterlust in zielführender Verstrickung und treiben den komödiantischen Nonsense auf die Spitze.
In dieser – Hexenkessel Version bleibt kein Auge trocken, der genüssliche Ausklang eines turbulenten Jahres wird nicht nur uns amüsieren, sondern könnte der Beginn einer kultverdächtigen Veranstaltung werden.
Cheerio!
Mit Carsta Zimmermann und Roger Jahnke

Machandelbaum

Man meint, Märchen würden „erzählt“. Dabei verhält es sich gerade andersrum: Märchen sind fiese, autonome Parasiten und sie bedienen sich ganz schamlos unserer. Am äussersten Rand der greifbaren Wirklichkeit belauern sie uns wie durch einen venezianischen Halbspiegel. Ihr animalisch lüsterner Voyeurismus erzeugt Gänsehaut und reißt uns in Ihre Abgründe, wie in ein schwarzes Loch. Alles verschwimmt: Ist das die Wirklichkeit, in der Wir leben?

Mit Claudia Graue und Vlad Chiriac

Das Märchenberg-Team

Künstlerische Leitung/ Regie: Jan Zimmermann

Produktionsleitung: Roger Jahnke

Chefdisponent: Michael Geller

Produktionsassistenz: Jessica Jorgas, Lina Dreßler

Presse: Anne Laxy

Texte, PR: Sophie Gaffrontke

Commercial interests: Thorsten Brandt

Vertrieb: Heike Wieczorek

Bühnenbau: Hans Karsdorf

Lichttechnik: Henning Streck, Ravi Hampf und René Scholibo

Requisite: Steffen Nitzel

Kostüm: Veronica Toledo de Marth

Koordination Assistenz:Lillian Scheerer

Assistenz: Julian Stöcker, Jenny Viktorov, Laura Cramer

Schauspiel:
Christoph Bangerter, Samia Chancrin, Vlad Chiriac, Ina Gercke, Claudia Graue, Roger Jahnke, Andreas Klopp, Friederike Nölting, Torsten Schnier, Michael Schwager, Anne Welenc, Carsta Zimmermann

Presse

Neueröffnung des GLASPALASTs

ab 05. November 2016

Neueröffnung: Glaspalast vor dem Pfefferberg Theater

Ab dem 05. November 2016 gibt es auf dem Pfefferberg neben dem Pfefferberg Theater den GLASPALAST. Eigens für die Märchen des Hexenberg Ensembles ersonnen und gebaut, wird dieses neue, gläserne „Märchen-Schloss“ alle bezaubern.  

Nicht nur das schöne Pfefferberg Theater wird von den Gründern und Mitgliedern des ehemaligen Hexenkessel Hoftheaters - heute Hexenberg Ensemble - um Jan Zimmermann (Regisseur und Autor), Roger Jahnke (Produktionsleiter und Schauspieler) und Carsta Zimmermann, Vlad Chiriac, Torsten Schnier, Michael Schwager, Ina Gercke und vielen anderen Schauspielern weiter bespielt, mit dem GLASPALAST finden jetzt auch die Märchen ein verzaubertes, eigenes Zuhause auf dem Pfefferberg.

Eröffnungsvorstellung GLASPALAST
Hexenberg Ensemble im Pfefferberg Theater
Samstag, 05. November | 19 Uhr

GLASPALAST | Schönhauser Allee 176 | 10119 Berlin
Karten-Hotline: 030-479 974 26
Theaterkasse geöffnet Di bis Sa 16 bis 20 Uhr und So 14 bis 18 Uhr
Nächste U-Bahn Station | U2 Senefelderplatz

 

Downloads:

Pressemitteilung Neueröffnung Glaspalast (word)

Pressefotos Märchen in Druckauflösung

Grimmsche Märchen

Der Grimmsche Märchenschatz 

 

Das an Shakespeare geschulte Ensemble lässt in diesem verwunschenen Ort alle Verheißungen wahr werden – indem sie die Märchen einfach ernst nehmen. Da gibt's Klamauk-Spektakel, stille und gruslige, erotische und schräge, romantische und finstere Märchen. Der GLASPLAST bietet ihnen fruchtbaren Boden und plötzlich werden diese kleinen Märchen zu großen Geschichten, die sich emporschwingen und kleine und große Menschen in ihren Bann ziehen.

16 der beliebten "Grimmis" stehen auf dem Programm des GLASPALASTs, als da wären:

Hänsel und Gretel, Aschenbrödel, Fischer un sin Frau, Der gestiefelte Kater, Froschkönig, Rotkäppchen, Rapunzel, Hans im Glück, Schneewittchen, Das tapfere Schneiderlein, Frau Holle, Hase und Igel, Dornröschen, Die Bremer Stadtmusikanten, Gevatter Tod, Machnadelbaum und Rumpelstilzchen.

Winterliches Märchenglück von vier bis 94 Jahren.

Ein Märchenblock beinhaltet zwei Märchen à 30 Minuten.

Hexenberg Ensemble

 

Von welchen die auszogen, Theater zu machen

Nach über 60 klassischen Open-Air- und winterlichen Grimm-Inszenierungen, nach über 20 Jahren kontinuierlichen Erfolgs fühlte sich der Hexenkessel überreif für neue Entfaltungsfreiheiten. Die Sehnsucht nach einem festen Haus, nach einem ganzjährigen Repertoirespielplan für das stetig wachsende Publikum, nach neuen kreativen, technischen und ästhetischen Ausdrucksmöglichkeiten, bestand schon viel zu lange. 

Und da geschah ein modernes Wunder: Mitten in einer vom Bühnensterben geprägten Berliner Theaterlandschaft bewies der VIA Unternehmensverbund gGmbH den Mut, ein brandneues Haus zu bauen, und so kreierte sich eine völlig überraschende Win-Win-Definition von Inklusion: das HexenBerg Theater auf dem Pfefferberg!

So verließ, angeführt von der künstlerischen Leitung des Hexenkessels, Roger Jahnke und Jan Zimmermann, dessen bewährtes Kern-Ensemble mitsamt dem dazugehörigen Kreativ- und Kompetenzteam die alte Wirkungsstätte und folgte mit allem Mut zum Risiko dem „Ruf des Berges“, wo sie von den Menschen der VIA Schankhallen gGmbH großherzig aufgenommen wurden.

Der Traum von einer fundamentalen Renaissance aber hat sich erst durch den regen Zuspruch des Publikums erfüllt, der den ersten Märchenwinter 2015 / 2016 des MärchenBergs zu einem beträchtlichen Erfolg adelte. Die Frühlings-Saison eröffnet am 09. April 2016 mit der Premiere Der zerbrochne Krug, Lustspiel nach Heinrich von Kleist.

Nach so vielen Jahren schließt sich nun der Kreis: Von dem ursprünglichen Hexenkessel, der Schönhauser Allee 177b, über den Monbijoupark in Mitte zur Gründung des neuen Hexenberg Theaters – dem Pfefferberg Theater in der Schönhauser Allee 176.

„Bewegendes Theater bewegt sich weiter. Als leidenschaftliche Theatermacher und Schauspieler rücken die alten Bekannten in der neuen Heimat im Pfefferberg noch näher an unser Publikum heran.“ Jan Zimmermann, Regisseur und Autor

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Impressum

HexenBerg Theaterproduktions gGmbH

Schönhauser Allee 176
10119 Berlin

Vertretungsberechtiger Geschäftsführer: Roger Jahnke

Sitz: Berlin
Handelsregister: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg HRB 173417 B

post@maerchenberg.de
gruppen@maerchenberg.de

Info-Telefon während Kassenöffnungszeiten: 030 - 9120 6582 93

 

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Fotos

KIKE Photography (Märchenfotos, Characters)

Maro Niemann (Ensemble)

Daniel Wetzel (Impressionen)

Julia Tänzer (Schauspieler vor Pfefferberg)

Märchenberg Theater